Fachkräfte sind Mangelware aber keiner will umdenken und schaut dem Wandel zu

Fachkräftemangel – Ein Blick auf Bewerber reicht nicht

Die aktuelle arbeitsmarktpolitische Diskussion über den bevorstehenden oder den in einigen Branchen schon existierenden Fachkräftemangel geht gebetsmühlenartig auf den demografischen Wandel und seine Auswirkungen ein und malt düstere Szenarien vor allem für handwerkliche, serviceorientierte und soziale Ausbildungsberufe.

Auch das Internet macht vielen Unternehmen ein Strich durch die Rechnung.

Viele Betriebe beklagen sich darüber, überhaupt keine und wenn, dann nur unzureichend qualifizierte oder nicht ausbildungsreife Bewerber zu bekommen.

Die Generation XY ist eine sehr dynamische: https://toptein.de/generation-xyz-beziehungsqualitat-erhohen-und-azubis-langfristig-binden/

Die Flüchtlingswelle in 2015 gab für kurze Zeit Hoffnung, diese Entwicklung zu stoppen. Leider haben sich diese Hoffnungen bisher nicht bestätigt. Eine Ressource wird in diesem Zusammenhang jedoch regelmäßig übersehen, dabei steckt doch viel Potential in ihr.

Auch Menschen mit schlechteren Voraussetzungen haben eine Chance verdient

Die Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit körperlichen Einschränkungen / Behinderungen und Menschen mit Lernschwäche / Lernbehinderung am Flughafen Stuttgart vor.

Auf-dem-ersten-Blick-schlechter-gestellt-auf-den-zweiten-ein-idealer-Kandidat-für-Ihr-Unternehmen
Auf-dem-ersten-Blick-schlechter-gestellt-auf-den-zweiten-ein-idealer-Kandidat-für-Ihr-Unternehmen

Er zeigt Ihnen auf, welche Vorbehalte, welche Schwierigkeiten, aber auch welche Lösungen es für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gibt. 

Aber dies ist nicht die zentrale Botschaft … denn es geht um einen weiteren Effekt, der sich „ganz nebenbei“ einstellt und der sich in mehrfacher Hinsicht auch finanziell lohnt.

Der Fachkräftemangel erfordert neue Zielgruppen für Unternehmen zu erschließen

Und dieser Effekt ist nicht nur monetär rechenbar, er gibt Ihnen Argumente für Ihr Unternehmen an die Hand, die für Ihre Zielgruppe – die Generation Y und vor allem Z – mitentscheidend bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes sind. Viele Unternehmen wie zum Beispiel aus dem Metallbau, suchen vergebens nach Nachwuchskräften.

online-marketing-and-seo-action-plan-and-goals-lorem-ipsum

Denn für diese Zielgruppen muss das Unternehmen nicht nur die Frage nach Sinnhaftigkeit der Tätigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit, sondern auch nach sozialer Verantwortung beantworten können.

Fachkräfte sind Mangelware aber keiner will umdenken und schaut dem Wandel zu
Fachkräfte sind Mangelware aber keiner will umdenken und schaut dem Wandel zu

Dies könnte Ihre Möglichkeit sein, dem Trend der rückläufigen und qualitativ schlechteren Bewerbungen etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen.

Martha Andrea studierte Betriebswirtschaft an der Dualen Hochschule Stuttgart sowie Erwachsenenbildung und Bildungsmanagement an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Er ist Leiter der Personalentwicklung & Ausbildung bei der Flughafen Stuttgart GmbH, Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg sowie Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Bildungsmanagement.